Die Schreinerei Cornelius besteht seit 20 Jahren in Karlsruhe
Wir erstellen Gutachten für die Fachbereiche Holz/Bau

Wir beschäftigen nur qualifizierte Fachkräfte, Tischler, Meister, Altgesellen
Wir bieten Ihnen kompetente Beratung und fachlich hochwertige Arbeit zu fairen Preisen
Wir bieten Praktikas zur Vorbereitung auf Studiengänge der Architektur, Design und div. Berufe

Infos - Fachinfos

Startseite 2 - Textlinks

Massiv-Holz

Wir verarbeiten möglichst regionale Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft
zur Zeit gelagertes möbeltrockenes Massivholz regionaler Herkunft:
Ahorn, Buche ungedämpft, Kiefer, Erle
in kleineren Mengen Birne, Douglasie, Eiche, Elsbeere, Esche, Kirsch, Rüster (Ulme)
siehe Holzmuster und Holzbild

Plattenwerkstoffe

Grundmaterialien:
sind Plattenwerkstoffe, die zum überfurnieren, beschichten oder lackieren geeignet sind wie z.B. Tischlerplatten - Massivholzstreifen mit Querfurnier, verwindungssteif
Spanplatten, MDF - Mitteldichte Faserplatten oder HDF - Hochdichte Faserplatten
Fertigmaterialien:
Multiplex-Schichtholz, ähnlich Sperrholz- 3-Schichtplatten oder MDF können incl. Kante sichtbar verarbeitet werden, eine Formgebung ist unproblematisch, da keine Kante aufgetragen werden muß. Sie eignen sich ebenfalls zum beschichten.
Leimholz - Massivholz mit durchgehenden Lamellen oder Stabverleimung - Arbeitsplatten
Beschichtete und furnierte Materialien:
Spanplatten oder Tischlerplatten mit Dekorbeschichtung - dünne Laminatschicht-,
oder mit Furnierdeckschicht.
Beschichtungen:
selber beschichten ist teuer, allerdings ist die Qualität der hier verwendeten Dekorbeschichtung nicht zu vergleichen mit der dünnen Fertigbeschichtung, auch bei Arbeitsplatten. Es gibt diverse Dekore, auch z.B. echte Aluminiumstrukturen. Außerdem kann man andere Trägerplatten beschichten wie etwa Multiplex, was reizvolles Design und freiere Formgebung ermöglicht.

Oberflächenbehandlung

Lacke:
Lackierung ist ein Auftrag von Material - meist Kunstharzen, Acrylaten oder Polyurethanen auf die Oberfläche des Werkstückes. Die Eindringtiefe ist gering, die abschließende Wirkung gegen Wasser und Luft ist hoch. Daher kann unter Lacken gebeizt werden.
Lacke sind zähelastisch bis hart und können daher unter ungünstigen Einflüssen - Witterung etc. - abplatzen oder rissig werden.
Lacke enthalten wie alle flüssigen Anstrichmittel Bindemittel, die sich bei der Trocknung verflüchtigen. Gebräuchlich sind:
wasserbasierende Bindung, meist für Acryl- oder Acryl-PU-lacke, bedenklich beim Spritzlackieren, da die Tröpfchen die Lunge verkleben, sie werden nicht als Fremdkörper erkannt und nur langsam abgebaut. Beim Streichen, Walzen unbedenklich, gerucharm.
kunstharzbasierende Bindung, für Kunstharzlacke, Öle und Wachse, manche Menschen reagieren allergisch auf den hohen Anteil leicht flüchtiger etherischer Öle
nitrobasierende Bindung, Dämpfe bedenklich beim Verarbeiten, nach der schnellen Trocknung jedoch relativ unschädlich. Sehr stabile Lacke.
Lasuren:
der Begriff Lasur wird oft mißverständlich gebraucht, er bezeichnet ursprünglich einen durchscheinenden Farbauftrag mit lasierenden Farbpigmenten, gebräuchlich waren Dünnschicht- und Dickschichtlasuren auf Kunstharz-Öl-Basis
Oft wird mit dem Begriff Lasur jedoch auch ein Auftrag von Farbe mit wenig Festkörpergehalt beschrieben, bei dem die Maserungsstruktur noch erkennbar bleibt und die Luftdurchlässigkeit hoch ist.
Die Eindringtiefe der meist dünnflüssigeren Lasuren ist etwas höher als beim Lack, die abschließende Wirkung gegen Wasser und Luft hängt von der verwendeten Basis ab.
Lasuren sind meist zähelastisch und können daher unter ungünstigen Einflüssen - Witterung etc. - besser standhalten.
Öle:
Öle mit Kunstharzbindung sind die Basis für klassische Lasuren. Es gibt heute auch sehr feine, harte Ölkompositionen, die sanfte, nicht klebende Oberflächen mit mittleren Trockenzeiten und relativ geringer Dunklung des Holzes auch für Möbel ausbilden. Sie dringen tief in das Holz ein, sind wasserabweisend und atmungsaktiv.
Wachse:
Wachse mit Kunstharz- bzw. Terpentinbindung sind bekanntlich wasser- und schmutzabweisend, je nach Qualität und Härte ergeben sie-dünn aufgetragen oder poliert-eine matte bis seidenglänzende Schutzschicht, die das Holz nur sehr gering dunkelt, auch über einer Ölgrundierung möglich.
Unter Ölen und Wachsen und manchen Lasuren kann nicht gebeizt werden, falls die Oberflächen belastet werden-häufiges Putzen, mechanische Beanspruchung-, für eine lasierende Wirkung können Pigmentfarben zugesetzt werden. Sie sind nicht resistent gegen Wasserflecken-typisch Weinglasränder-, jedoch kann kurzfristige Nässe wieder ausdiffundieren.
Die neue Lackverordnung
macht allen Anwendern die größten Probleme. Wieder einmal haben es sich die Verantwortlichen dieses unausgegorenen Werkes leicht gemacht und schieben dem Handwerk den schwarzen Peter zu.
Die geforderten Bedingungen in den Ausschreibungen sind mit den z.Zt. erhältlichen Lacken, Lasuren, etc. nicht erfüllbar, sie lassen sich schlecht verarbeiten, trocknen zu langsam, bleiben klebrig oder erreichen keine Härte.
Die Lackhersteller halten sich bedeckt und geben keinerlei Garantien.
Funktionierende Lacke, Lasuren, etc. sind nicht mehr im Handel und nicht mehr zulässig.
Schäden innerhalb der Gewährleistungszeit sind vorprogrammiert
wir müssen daher bis auf weiteres jede Garantie für Schäden, die auf die schlechte Qualität der neuen Lacke zurückzuführen ist, ablehnen.
Kunden, die diese Klausel ablehnen, können leider nicht bedient werden.

Design, Gestaltung, Entwurf

Design heißt nicht einfach, ein paar Ideen zu haben, es ist ein strukturierter Arbeitsprozess, bei dem viele Aspekte bedacht und in Einklang gebracht werden müssen. Je nach Aufgabenstellung müssen - z.B. bei einer Logoentwicklung - vereinfacht gesagt
so grundlegende Dinge wie die psychologische Wirkung einer Form oder Farbe auf verschiedenen Medien in Beziehung gesetzt werden zum Profil der Firma, etc.
Wie man hierbei auf Kenntnisse der Druckumsetzung oder des Webdesign angewiesen ist, so sind etwa bei der Ladenbaugestaltung technisches und branchenbezogenes Wissen nötig, um ein schlüssiges Design mit erschwinglichen Mitteln zu erreichen.
Ein Entwurf ist daher nicht eine mehr oder weniger hübsche Zeichnung, sondern oft vielschichtige Entwicklungsarbeit, die am Ende in nur wenigen Entwurfszeichnungen mündet. Da dieser Aufwand meist unterschätzt wird, muß ich leider immer wieder auf die Entlohnung von Produkt- bzw. Industriedesignern und Innenarchitekten verweisen, um zu erklären, daß diese Arbeit auch von einem Handwerksbetrieb nicht völlig kostenlos gemacht werden kann, die Verrechnung mit einem Ausführungsauftrag kann ich zusätzlich anbieten.
Noch ein Wort zu der rechtlichen Seite:
Entwürfe sind geschützt, auch wenn dies nicht extra vermerkt ist, die Vermarktungsrechte gehen nicht automatisch an den Kunden über, d.h. wenn sich ein Interessent kostenlos oder gegen eine Gebühr einen Ladenentwurf anfertigen lässt, kann er nicht einfach zu anderen Firmen gehen und sich die Einrichtung identisch oder ähnlich herstellen lassen. Anders ist es, wenn er den Entwurf regulär, also gegen volle Entlohnung bestellt, dann würde man festlegen, daß er die Rechte dafür erwirbt.
< Startseite 2 Übersicht, Textlinks
Startseite - Hauptlinks - Kontakt-Impressum - AGB-Vertragsbedingungen - AGB-Druckversion - Rechtshinweise